In einem wichtigen Schritt zur Durchsetzung der neuen Abgabe für ausländische Touristen hat das Fremdenverkehrsamt der Regierung von Bali eine gezielte Überwachungsaktion in der berühmten Touristenstadt Uluwatu in Badung durchgeführt. Diese Initiative, die am Dienstagnachmittag durchgeführt wurde, steht im Einklang mit der Verordnung Nr. 6 der Provinz Bali aus dem Jahr 2023 und der Verordnung Nr. 2 des Gouverneurs von Bali aus dem Jahr 2024, in denen die Umsetzung der Abgabe und die Zahlungsmodalitäten für ausländische Touristen seit ihrer Einführung am 14. Februar 2024 im Detail geregelt sind.
Unter der Leitung von Tjok Bagus Pemayun, dem Leiter des Fremdenverkehrsbüros der Regierung von Bali, soll die Überwachung nicht nur die Einhaltung der Vorschriften sicherstellen, sondern dient auch als entscheidende Phase in der laufenden Kampagne zur Information der Besucher über ihren Beitrag zur Erhaltung des kulturellen und ökologischen Erbes von Bali.
Pemayun räumte ein, dass das Bewusstsein für diese Problematik geschärft werden müsse und kündigte an, die Reichweite der Aufklärungsmaßnahmen zu erhöhen. "Wir erweitern unsere Reichweite durch soziale Medien und Partnerschaften mit Tourismusakteuren, um sicherzustellen, dass alle Besucher die Bedeutung und den Zweck der Abgabe verstehen", erklärte er. Diese Initiative zielt darauf ab, die Informationslücke zu schließen und Unterstützung für die Abgabe zu gewinnen, die zur Finanzierung von Umweltschutz- und Kulturerhaltungsprojekten beiträgt.
Die Rückmeldungen aus der internationalen Gemeinschaft waren durchweg positiv, und die Touristen befürworteten die Abgabe, sofern ihre Erhebung und Verwendung transparent bleibt.
Die Initiative wird auch von führenden Vertretern der lokalen Wirtschaft unterstützt. I Gusti Ayu Agung Inda Trimafo Yudha, Vorsitzende der Indonesian Recreation Park Business Association (PUTRI), und Ida Bagus Agung Parta Adnyana, Vorsitzende der Bali Tourism Industry Association (GIPI), haben beide ihre Unterstützung zum Ausdruck gebracht. Sie betonen, wie wichtig es ist, die Mittel aus der Abgabe nicht nur für die Umwelt und die Kultur, sondern auch für die allgemeine Förderung des Tourismussektors auf Bali zu nutzen.
An der Überwachungsveranstaltung in Uluwatu nahmen Vertreter verschiedener Organisationen teil, darunter die Polizeieinheit von Bali und der Region Badung, der indonesische Fremdenverkehrsverband (HPI) Bali und der Verband der indonesischen Reisebüros (ASITA) Bali, um ein einheitliches Vorgehen bei der Umsetzung dieser wichtigen Politik zu demonstrieren.